Arbeitsgruppe „Lesemorgen“
Der Lesemorgen findet jeweils im Januar für die Schülerinnen und Schüler ab der 2. Klasse statt. Ähnlich wie etwa für einen Sporttag oder eine andere Klassen übergreifende schulische Aktivität braucht es hier Leute, die mit ihrer Mithilfe in bestimmten Rollen wesentlich dazu beitragen, dass solche Anlässe für alle Beteiligten zu einem Erfolg werden können.
Bericht vom Lesemorgen am 20. Januar 2010
Besuch von Kinderbuchautor Werner Färber
Werner Färber kam an den Lesemorgen im Talacker. Er las uns aus dem Buch "Das Krokodil im Silbersee" vor. Es war ein Krimi, da ein Krokodil plötzlich verschwand. Bei jedem Kapitelende stand ein passendes Kochrezept. Mehr verrate ich nicht, falls du es selbst lesen möchtest.
Nach ein paar Seiten hörte er auf zu erzählen. Dann konnten wir ihm Fragen stellen. Damit erfuhren wir, dass er früher mal Journalist werden wollte. Aber sie wollten ihn nicht. Da lernte er Barbara Mossmann kennen. Sie sagte ihm, wenn er so gerne schreibt hätte sie sonst schon Bilder gemalt, zu denen er noch einen Text dazu schreiben könnte! Er nahm das Angebot an und schrieb mit ihr die Geschichte. Da merkte er, dass es Spass macht Geschichten zu schreiben. Und so schrieb er ein halbes Jahr jeden Tag eine kleine Geschichte! Er merkte, dass es ihm immer noch gefällt. Und so wurde er Autor.
Nach den Fragen erzählte er uns von der Geschichte weiter. Zum Schluss trug er uns ein lustiges Gedicht eines Krokodils vor, das an einem Schwimmrennen mitmacht und alle auffrisst. Und als es den letzten auffrass, zerplatzte es einen Meter vor dem Ziel!
Joëlle Fischer, 4. Klasse Frau Gloor
Lesemorgen zum Thema 'Krimirätsel'
Die Aufgabe an die Schüler stellte sich folgendermassen: Jeder/e Schüler/In musste für sich eine Seite lesen und dazu eine Frage beantworten. Die Fragen bezogen sich auf ein Bild, welches neben dem Text gedruckt war. Man musste z.B. einen Schatz suchen, knifflige Fragen über Indizien eines Vorfalls lösen, kurze Charakterdarstellungen lesen und entscheiden, welcher/e der Charaktere gelogen hatte etc.. Je älter die kinder (4., 5. und 6. Klasse) je länger der Text und je kniffliger die Fragen.
Es machte den Kindern sichtlich Spass, diese Mischung aus lesen und rätseln, Detektivarbeit und Schatzsuche). Manche rannten sogar zurück an ihren Platz, um so schnell wie möglich das nächste Blatt zu lesen und dann wieder ein Rätsel lösen zu können. Ich (von Eltern-Aktiv und Mutter eines 6.-Klässlers) und Frau Schorri, Unterstufenlehrerin im Talacker) waren fast ununterbrochen damit beschäftigt, die Antworten zu überprüfen und dann dem Kind das nächste Blatt zu geben.
Den Kindern zuzuhören, wenn sie ein etwas schwierigeres Rätsel lösen mussten war zum Teil auch köstlich und immer wieder mussten wir auch schmunzeln - ja, da waren geborene Detektive am Werk (!), auch wenn der eine oder andere dann doch nochmals 'über die Bücher' musste. Die Zeit verging wie im Nu. Da macht das Lesen wirklich Spass!
Catherine Ernst, Delegierte Eltern-Aktiv