Schulwegsicherheit
Sanierung Talacker-/Riedikerstrasse
Noch vor den Sommerferien wird die Sanierung der Zentralstrasse vom Stadthauskreisel bis nach Riedikon beginnen. Für die Verkehrsführung des Langsamverkehrs und für die Information der Schule ist die Stadtpolizei verantwortlich, zusammen mit der Abteilung Bau (Strasseninspektorat).
Die Ustermer Behörden werden sicherstellen, dass während der Bauphase immer eine Wegverbindung im oder um den Bauabschnitt offen bleibt. Es ist allerdings nicht zu vermeiden, dass die Velofahrer ihr Rad einige Meter schieben müssen. Teilweise wird der Langsamverkehr oder aber auch der Fahrverkehr über den Vogteiweg und die Friedhofallee geführt werden. Gerade auf der Verbindung zwischen den Schulhäusern Talacker und Dorf können also Verkehrsbehinderungen durch die Baustelle nicht vermieden werden.
Hier finden Sie laufend aktuelle Informationen zum Baufortschritt an der Talacker-/Riedikerstrasse, die uns von der Stadtpolizei zur Verfügung gestellt werden.
Bauphase August bis Oktober 2011 Baubeginn Talacker-/ Riedikerstrasse
Informationsabend zur Schulwegsicherheit
Am 30. Juni 2011 wurde von Eltern Aktiv Talacker-Dorf ein Informationsabend zum Thema Schulwegsicherheit durchgeführt. Von der Seite der Ustermer Behörden waren Hans Streit (Stadrat, Vorsteher Abteilung Sicherheit), Christian Kurt (BfU-Sicherheitsdelegierter), Daniel Kuster (Verkehrsinstruktor), Andreas Frei (Stadtingenieur) und Hans Portner (Leiter Strasseninspektorat) vertreten.
Die Behördenvertreter zeigten auf, dass die meisten der von den Eltern vorgebrachten Anliegen der Stadt bekannt sind. Viele bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden in den nächsten Jahren umgesetzt – als nächstes wird die Situation an der Riedikerstrasse mit der laufenden Sanierung verbessert (Kreisel Riedikon, Riedikerstrasse auf der Höhe Tius, Querung Talackerstrasse für Velos und Fussgänger). Weitere Massnahmen sind in Planung oder in Abklärung, z.B. Burgstrasse, Kreuzung Nossikon oder Blindenholzstrasse.
Die AG Schulwegsicherheit von Eltern Aktiv Talacker-Dorf dankt den Ustermer Behördenvertretern für die Bereitschaft, sich gemeinsam mit den Eltern für die Schulwegsicherheit einzusetzen.
Aktionstag 18.Mai 2011 - "IMMER GANZ ANHALTEN"
Am 18. Mai 2011 findet in ganz Uster ein Aktionstag statt mit dem Thema "Kinder am Fussgängerstreifen, Autofahrer - "IMMER GANZ ANHALTEN".
Alle Gruppen der Elternmitwirkung in Uster veranstalten am 18. Mai einen Aktionstag. An wichtigen Strassenübergänge für Schulkinder werden von den Eltern Delegierten Flyer verteilt.
Ziel ist die Automobilisten darauf aufmerksam zu machen, dass die Kinder beim Verkehrspolizisten lernen, dass sie erst die Strasse überqueren, wenn die Räder der Fahrzeuge still stehen.
Übersicht der betreuten Strassenübergänge
Weitere Informationen folgen!
Anhalten bis zum Stillstand
Das Fahrzeug 3-5 m vom Kind entfernt bis zum Stillstand anhalten. Kinder im Vorschul- und Unterstufenalter können noch keine Distanzen und Geschwindigkeiten abschätzen. Auch verstehen sie nicht, dass ein Fahrzeug einen Bremsweg hat, der je nach Geschwindigkeit länger oder kürzer ist. Kinder meinen, Autos könnten immer sofort anhalten.
Keine Zeichen geben
Hand- und Lichtzeichen könnten Kinder verleiten, die Fahrbahn zu betreten, ohne auf den übrigen Verkehr zu achten. Ein Handzeichen eines Erwachsenen versteht ein Kind als Aufforderung, die Strasse sofort zu überqueren. Es wird diese Anweisung befolgen, ohne sich zu vergewissern, ob hinter dem Fahrzeug oder von der Gegenrichtung noch ein anderes herannaht. Auch ist es für Kinder schwierig, mit den Lenkenden den Blickkontakt zu suchen (getönte Scheiben, Sonnenbrillen etc.). Deshalb ist es für die Kinder wichtig, dass sie selbst den Zeitpunkt bestimmen, wann sie die Strasse sicher überqueren können.
Geduld haben
Kinder brauchen Zeit, um die Strasse zu überqueren. Ein Kind braucht am Anfang bis zu 10 Sekunden Entscheidungszeit. Schon bald, mit dem nötigen Selbstvertrauen, verringert sich diese massiv.
Umfrage von Eltern-Aktiv Talacker Dorf betreffend Schulwegsicherheit
Von den rund 400 im Dezember 2010 verteilten Fragebogen sind 270 ausgefüllt zurückgekommen. Eltern aus allen Schulhäusern und Kindergärten und aus allen Schulstufen (Kiga – 6. Klasse) haben die Bögen ausgefüllt.
Betreffend des Schulweges ergibt sich folgendes Bild:
- Die meisten Kinder gehen zu Fuss in die Schule (71%),
- 32% mit dem Velo.
- Nur 3% der Kinder werden regelmässig von den Eltern mit dem Auto in die Schule gebracht. Ein Viertel der Kinder nimmt das Kickboard,
- 4% nutzen einen Schulbus oder das Taxi,
- 12% der Kinder werden auf dem Schulweg regelmässig von einer erwachsenen Person begleitet, im Kindergarten sind dies 45% von den Kindern.
Den Schulweg ihrer Kinder schätzen
- 42% der Eltern als ungefährlich ein,
- 34 % mittel und
- 24% als gefährlich.
Hier gibt es Unterschiede zwischen den Schulorten und Altersstufen:
- Am gefährlichsten wird der Schulweg von den Eltern der Kindergartenkinder im Kindergarten Nossikon eingestuft.
- Von den Eltern aller Kindergartenkinder schätzen 40% den Schulweg als gefährlich ein,
- in der 1. Klasse 23%,
- in der 2. Klasse 17%,
- in der 3. Klasse 11%,
- in der 4. Klasse 30% (hier spielt der Weg zwischen den zwei Schulhäusern Dorf und Talacker eine Rolle),
- in der 5. Klasse 19% und
- in der 6. Klasse 15%.
Als gefährliche Stellen auf dem Schulweg der Kinder werden verschiedenste genannt. Häufig kommen folgende vor:
- Die Überquerung der Zentral-/Talacker-/Riedikerstrasse, sei es zu Fuss für die jüngeren Kinder oder mit dem Velo bei den Älteren
- Der Weg von Riedikon ins Schulhaus Talacker (Distanz und die Situation in Riedikon)
- Die Kreuzung Nossikerstrasse – Burgstrasse
- Die Blindenholzstrasse (fehlender Fussgängerstreifen bei der Wührestrasse, kein richtiges Trottoir)
- Die Überquerung der Wührestrasse (hier ist ein grosses Thema die geparkten Autos der Eltern, die ihrer Kinder abholen und zu nahe an den Fussgängerstreifen stehen)
AG Verkehrsicherheit
Caspar Demuth, Urs Dossenbach, Sabine Schenk